Was für unsereins der Zwieback ist, ist für den Italiener sein Cantuccini. Dabei haben beide Backwaren nur eines gemeinsam: Sie werden zweimal gebacken. In Sachen Aroma kann unser Zwieback seinem italienischen Pendant jedoch nicht das was Wasser reichen. Süß und vollaromatisch kommen die Kekse aus der Toskana aus dem Ofen, die italienische Küche ist bis weit über ihre Landesgrenzen für ihre “Dolci” bekannt - kleine Desserts, mit großem Geschmack. Cantuccini gehören zu den Dolci-Klassikern, doch den weiten Weg über die Alpen kann sich sparen, wer sich ein wenig Zeit und das richtige Rezept zur Hand nimmt. Unsere Cantuccini kommen einmal klassisch, weiß, mit Mandelöl und einmal in der etwas ungewöhnlich – dunklen Variante auf den Tisch,
Andreas Buchner mag Bananen. Am liebsten gelb und vollreif. “Die Konsumenten mögen sie lieber noch ein wenig hellgrün,” sagt er lachend und schüttelt den Kopf. Die Tatsache dass Buchner gerne Bananen isst überrascht. Könnte man doch annehmen, dass er zumindest dem Geschmack gelben Südfrüchte irgendwann überdrüssig geworden sei – schließlich verlassen jede Woche 1-2 Millionen Bananen das Lager seines Betriebs. Zuvor durchlaufen die Früchte jedoch einen exakt durchgeplanten Reifeprozess. Klicke auf das Bild für den Videobeitrag
Party-Food ohne viel Zeitaufwand: Mit der Universalwaffe Blätterteig lassen sich in kürzester Zeit knusprige Snacks verschiedenster Art zaubern. Ob süß oder salzig, gerollt oder als Boden, der luftige Teig hat nicht nur eine tolle Konsistenz, sondern unterstützt durch seinen hohen Fettgehalt auch den Geschmack seiner Füllung, denn Blätterteig besteht in der Regel zu etwa 50% aus Butter. Bei dieser Variation habe ich ihn mit Lachs, Frühlingszwiebeln und Rucula gefüllt. Zeitaufwand für die Zubereitung: 15 Minuten – den Rest erledigt der Ofen.
Extrem schnelles Dessert zum Schnäppchenpreis: Die Kaki ist eine Winterfrucht – das heißt um Weihnachten herum bekommt man sie billig und im perfekten Reifegrad im Supermarkt. Kakis sind sehr süß, haben ein leicht vanilleartiges Aroma und können darüber hinaus fast komplett verzehrt werden. Spekulatius liegen in der Adventszeit sowieso immer irgendwo im Schrank herum, einen Rest Joghurt kann man auch noch irgendwo rauskratzen. Mehr braucht es auch gar nicht für dieses Dessert, das vom Zusammenspiel aus herber Süße und der dezenten Säure des Joghurts lebt. Den Weihnachtstouch liefern die Gewürzkekse.
Während der europäische Kontinent gerade in einen kollektiven Sushi-Wahn verfällt, sich an langen Fließbändern in komatöse Zustände isst und mit dem Verzehr von California-Roll und Lachs-Maki seinen neu erworbenen Kosmopolitismus zur Schau stellt, fristet ein Grundbestandteil der Sushi-Palette nach wie vor ein Schattendasein. Sashimi – roher Fisch ohne Reiszugabe, die puristischste Form dessen, was gemeinhin unter dem Begriff Sushi verstanden wird, ist bei den meisten Konsumenten noch nicht angekommen. Dabei lässt es sich so viel leichter zubereiten, weil die aufwändige Zubereitung des Sushi-Reis’ wegfällt.
September 2010: Backpacking in Thailand, mein erstes Mal Asien, mein erstes Mal so lange Fliegen, eine neues Land, eine neue Kultur und vor allem neues Essen! Thailand beeindruckt mich zutiefst, sowohl positiv als auch negativ, Bangkok entpuppt sich als Stadt der extremen Gerüche – mit jedem Meter ändert sich die Luft, mal stinkt es nach Kanalisation, zehn Meter weiter riecht es nach Annanas, Mango und Durian, dann wieder nach gebratenem Fisch. Für mich als Europäer ist Thailand zunächst eine einzige Reizüberflutung, doch nach etwa zwei Wochen sind die Sinneseindrücke soweit verarbeitet, dass man seine persönlichen Highlights genau ausmachen kann.






