Wissen | Schlaraffenwelt - Expedition Genuss

Archive for the 'Wissen' Category

Nie wieder bittere Auberginen – das ist der Trick

 

Auberginen haben gewaltiges Potential ein handfestes Kindheits-Trauma heraufzubeschwören. Ähnlich wie Oliven oder Rosenkohl strotzen sie nur so vor Bitterstoffen. Doch im Gegensatz zu den anderen beiden Bitter-Granaten lässt sich die Aubergine zähmen. Mit einem simplen Trick lässt sich die Aubergine ihre Bitterstoffe entmelken, sodass das milde Aroma dieses tollen Gemüses endlich richtig zur Geltung kommt. Wir treten an, die frohe Kunde zu verbreiten – Auberginen sind nicht bitter, wenn man diesen Trick anwendet. Von David Seitz

Der Vitamix TNC 5200 im Härtetest: Was kann das 2-PS-Monster wirklich?

 

2 PS, bis zu 1200 Watt Leistung und über 600 Umdrehungen pro Sekunde im Turbo-Modus. Was nicht ganz ins Bild passt: Das beschriebene Objekt rollt nicht über Straßen, sondern steht in der Küche und wiegt gute fünf Kilogramm. Die Rede ist vom Vitamix, einem echten Schwergewicht im Segment der Hochleistungs-Standmixer. Meine erste Begegnung mit ihm ließ mich beeindruckt zurück. Bei einem Smoothie Workshop verwandelte er vor meinen Augen hartes Gemüse binnen Sekunden in ein homogenes Muß. Als sich dann kürzlich die Möglichkeit bot, das Ungestüm selbst einmal einem Härtetest zu unterziehen, musste ich zugreifen. Nach 6 Wochen intensiver Tests, bin ich nun bereit, das Urteil zu fällen. Von David Seitz

Die Asia-Revolution: Warum Thailänder und Vietnamese den Chinesen stürzen

 

Asia-Revolution

Denke ich etwa 10 Jahre zurück und versuche mich daran zu erinnern, welche kulinarischen Momente sich damals in mein Gedächtnis eingebrannt haben, dann erscheint unweigerlich ein ganz bestimmtes Bild vor meinen Augen: Ein riesiges Buffet, voll frittierter “Köstlichkeiten”, daneben gebratene Nudeln, knusprige Ente und die obligatorische Peking-Suppe. Ich war damals 13, das chinesische All-You-Can-Eat Buffet war neu und der letzte Schrei im kleinen Provinzdorf. Heute stelle ich erschrocken und gleichzeitig ein wenig erleichtert fest: Die schier inflationäre Zahl (sogenannter) Chinesischer Restaurants hat drastisch abgenommen, doch kaum einer merkt es. Zu verdanken haben wir das  Laoten, Vietnamesen, Thailändern und Japanern, die fast unbemerkt zur Revolution in Deutschlands Asia-Küchen-Landschaft angesetzt haben. Doch wo liegen die Ursachen? Ein Erklärungsversuch. Von David Seitz

Der Exot aus dem eigenen Garten: Basiswissen über den Kürbis

 

Sie heißen Hokkaido, Butternut, Muscade oder Patisson: Die Vielfalt des Kürbis-Angebots in deutschen Supermärkten wächst mit jedem Jahr und doch haftet dem Gewächs etwas Mystisches an. Das mag daran liegen, dass die Kürbis-Saison jedes Jahr um Halloween ihren Höhepunkt erreicht. Es ist aber wohl auch der Tatsache geschuldet, dass der Kürbis zwar vor vielen Türen steht, auf dem Speiseplan vieler Menschen jedoch noch nicht angekommen ist – deshalb fünf Fakten, die man über den Exot aus dem heimischen Garten kennen sollte. Von David Seitz

Mysterium Bienensterben – Begründete Sorge oder Panikmache? Ein Bienenforscher klärt auf

 

Große Naturkatastrophen kommen meist ohne Vorwarnung, erzeugen Betroffenheit und ein riesiges Medienecho. Doch es gibt auch Ausnahmen. Bedrohliche Situationen, die der Mensch absehen kann, die er möglicherweise verhindern könnte. Glaubt man dutzenden Medienberichten, kommt eine dieser schleichenden Katastrophen momentan ins Rollen. Noch nennt sie sich „Bienensterben,“ doch bald schon könnte der Umstand, dass immer mehr Bienenvölker auf der Welt verenden, dramatisch Folgen für das Ökosystem Natur und die Lebensgewohnheiten der Menschheit nach sich ziehen. Manch einer behauptet nun, er könne auch ohne Honig gut leben – ein Trugschluss. Denn wenn Bienen sterben, muss der Mensch auf weit mehr verzichten. Noch ist der prophezeite Ernstfall jedoch nicht eingetreten. “Zum Teil wird da ganz schön überzogen,” sagt Bienenforscher Dr. Werner von der Ohe über mediale Schlagzeilen und erklärt im Interview, wie es um die Bienen wirklich steht. Geführt von David Seitz

Ein Exot, der keiner ist: Dreierlei vom Judasohr (Mu-Err-Pilz)

 

Das Judasohr, auch bekannt als Mu-Err Pilz, ist so etwas wie der Hansi Flick der asiatischen Zutaten: Immer dabei, doch nie der ganz große Star. In vielen chinesichischen Wok-Gerichten blitzt der schwarze Pilz mit der etwas seltsamen Optik hervor, ohne jedoch große Beachtung zu finden. Dass es sich beim Judasohr um einen Baumpilz handelt, der auch hierzulande wächst, wissen dabei die wenigsten, denn oft wird das Judasohr – fälschlicherweise – als Morchel bezeichnet. Grund genug, um dem Schattendasein dieses Produkts ein Ende zu setzen und ihm ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken: Unser Dreierlei vom Judasohr. Von David Seitz

Video-Crashkurs: Messerschärfen am Wasserstein

 

Millionen, nein Milliarden abgehackte Fingerkuppen bestätigen es: Unscharfe Messer sind eine Gefahr für jeden Koch – und doch sterben die stumpfen Klingen nicht aus. Wer schon einmal mit einem frisch gescliffenen Messer gearbeitet hat, kennt zudem das wohlige Gefühl, das sich breit macht, wenn die Klinge ohne Druck selbst härteste Karotten entzweit. Wir wollen unseren Beitrag zum Siegeszug des scharfen Messers in deutsche Haushalte leisten und haben deshalb für euch einen kleinen Video-Crashkurs produziert, der zeigt, wie der Spaß am Schneiden in die Küche zurückkehrt. Von David Seitz

Banana-Pancakes: So macht man den legendären Thai-Snack [mit Video]

 

Waking up too early/Maybe we can sleep in/I’ll make you banana pancakes/Pretend like it’s the weekend now. Schon Jack Johnson wusste es: Es gibt nur wenig Schöneres als an einem regnerischen Morgen die Sonne aus der Pfanne scheinen zu lassen. Banana Pancakes sind nicht nur ein simples Gebäck, nein: Banana Pancakes sind ein aus Teig geknetetes Stück Lebensgefühl. Wo diese Köstlichkeit ihren Ursprung hat, darüber können wir nur mutmaßen, Fakt ist jedoch: In Thailand begegnen einem die dünnen, in Fett gebadeten Pancakes an jeder Straßenecke. Mit einem deutschen Pfannkuchen hat der Pancake – bis auf die linguistische Verwandtschaft – aber so gut wie garnichts gemeinsam. Von David Seitz

Gelüftet: Die vier Geheimnisse der authentischen Thai-Küche

 

Als eine der vielseitigsten und komplexesten Kuechen wird die thailändische Art zu Kochen gerne beschrieben. Das glaubt man aber nur solange, bis man eine Thai-Kueche einmal von innen gesehen hat. Wir hatten die Chance einem thailaendischen Koch auf Ko Tao einen Tag lang ueber die Schulter zu schauen und prompt zeigte sich: Die Grundlagen der Thai-Kueche sind ueberraschend simpel und schnell gelernt, doch wer sie nicht kennt, wird nie den original thailaendischen Geschmack nachahmen koennen. Hier deshalb vier Knackpunkte der authentischen Thai-Kueche. Von David Seitz, Ko Samui

Sous-vide-Garen für Anfänger: Das zarteste Fleisch der Welt [mit Video]

 

Man stelle sich vor: Ein Steak, innen durchgängig rosa leuchtend, voll aromatischem Fleischsaft – außen scharf angebraten mit der nötigen Dosis Röstaromen, das Bild oben sollte der Fantasie auf die Sprünge helfen.  Fleisch zu zu braten, dass es ausnahmslos derart perfekt gelingt, ist eigentlich total leicht – sofern man die Sous-vide-Garmethode kennt. Sie bringt edlen Zutaten den nötigen Respekt entgegen und schmeichelt den sensiblen Fleisch-Zellen, was jede einzelne Zutat mit vollem Geschmack und perfekter Konsistenz zurückzahlt. Der Haken an der Sache: Das Profi-Equipment für diese Garmethode ist für  Hobbyköche kaum bezahlbar. Wir zeigen deshalb, was sich hinter Sous-vide verbirgt und wie man auch mit simpelster Küchenausstattung eine kleine Sous-vide Station in der Küche aufbauen kann. Von David Seitz

Nützliche Küchentools: Der Julienne-Schäler

 

Für alle, die es satt haben Zucchini, Karotten & Co. als grob geschnittenes Gemüse essen zu müssen kommt hier die Rettung: Der Julienne-Schäler! Er peppt nicht nur die Gemüse-Optik auf, sondern verändert auch den Geschmack und die Zubereitungsoptionen bei ehemals eher langweiligen Zutaten. Feine Gemüsenester werden zur nudelförmigen Beilage zu Fleisch oder Fisch, als hauchdünne Streifen schmecken mir viele Gemüsesorten um Welten besser – vorausgesetzt man beachtet ein paar Kniffe. Dann ist im Optimalfall nicht mal mehr eine Fleischbeilage nötig.

Edamame: Der japanische Snack zum Feierabendbier

Zugegeben, es klingt reichlich unspektakulär, wenn man davon schwärmt einen Snack-Ersatz für Chips und Cracker gefunden zu haben und dann mit grünen Hülsenfrüchten um die Ecke kommt. Doch diese grünen Bohnen aus Japan, haben es in sich. Genauer: In ihrem Inneren verstecken sich hellgrüne Sojabohnenfrüchte, die zwar nicht satt machen, aber verdammt lecker schmecken und – Überraschung – auch definitiv nicht so auf die Rippen schlagen wie in Fett gebadete Kartoffelscheiben. Vergesst Kohlrabisticks und Möhrenhäppchen fürs gute Gewissen: Fertig machen für die Revolution des Sofa-Snacks: Hier kommen Edamame!

 

 

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