Netzthemen | Schlaraffenwelt - Expedition Genuss

Archive for the 'Netzthemen' Category

Obststandl Didi und der High-End-Imagefilm: Ein Münchner Obsthändler narrt die Werbebranche

 

Didi

Braungebrannt, wie man ihn kennt, sitzt  Didi Schweiger im warmen Licht der Scheinwerfer und erzählt einen Schwank aus seinem Leben als Obsthändler – ein seltsames Bild. Normalerweise sitzt er auf einem kleinen Barhocker am Ausgang der U-Bahn-Station an der Münchner Universität und verbreitet gute Laune. Nun hat er sich einen Imagefilm gegönnt – Preisklasse 30.000 bis 50.000 Euro. Mit schwebenden Kameras und dynamischen Fahrten inszeniert, auf Hochglanz poliert. Ein High-End-Imagefilm für einen Obststand? Ja und nein, denn dieser Film schürft tiefer. Didis Streifen ist eine Parodie auf die immerselben nichtssagendenden Imagefilme großer Unternehmen. Ein großartiges Kunstwerk!

Camp Cuisine in München, oder: 10 Dinge, die nur Foodies verstehen

 

Eigentlich hasse ich den Begriff “Foodie”. Klingt für mich zu sehr nach Hipster, mit einer Prise militantem Veganer drin. Für die kleine, aber feine Runde an Menschen, die am Samstag in einem Münchner Küchenstudio zusammenkam, lässt sich aber nur schwer ein besserer Begriff finden. Da waren Foodblogger, Community-Manager von Lebensmittelherstellern, Hobbyköche und die Gastgeber von SanLucar. Menschen also, bei denen der Umgang mit Lebensmitteln einen gewissen Stellenwert im Leben erreicht hat. Im Stile eines Barcamps wurde ein Tag lang diskutiert, gekocht und gegessen und zumindest für uns schien es zeitweilig so, als befände man sich in einem Raum voll Seelenverwandter. Von David Seitz und Marcel Hajnal

Unnützes Kochwissen: Nutzlose Fakten mir Schmunzel-Faktor und Aha-Effekt

 

Wirkt eine Wassermelone tatsächlich potenzsteigernd? Was trinkt Nationalspieler Thomas Müller am liebsten zum Mittagessen? Warum wird die weltgrößte McDonalds-Filiale nach weniger als einem Jahr schon wieder abgerissen? Wo trinkt man täglich bis zu 50 Tassen Buttertee? Wir haben uns auf die Fahne geschrieben euch täglich mit absolut nutzlosem, gleichzeitig jedoch sehr erheiterndem und erstaunlichem Faktenwissen über die Welt des Kochens und Essens zu versorgen. Ohne Anspruch auf Anwendbarkeit, mit Anspruch auf Unterhaltsamkeit. Ab sofort steht unsere neue Facebook-Seite Unnützes Kochwissen für euch bereit!

Foodporn-Hype im Netz: Jetzt kommt das Facebook für Gourmets

“Foodporn” ist  ein Wort, das eine recht neue Social-Media Bewegung präzise auf den Punkt bringt. Eine Invasion von Bildern saftig glänzender Steaks inmitten goldgelb frittierter Pommes, vom Edel-Sushi beim Japaner oder der neuesten Kreation vom eigenen Herd, befällt seit geraumer Zeit Facebook und Twitter. Den eigenen kulinarischen Genuss zu teilen, macht offenbar immer mehr Menschen Spaß – wir schließen uns da mit ein. Foodporn polarisiert. Die einen feiern sich als Teil eines neuen lukullischen Zeitalters, den anderen geht die überschäumende Essenslust einfach nur auf die Nerven. Ein junges Tüftler-Team aus Berlin will diese Situation für sich nutzen und allen Ess-Fans eine eigene Plattform bieten – jenseits der bewährten Netzwerke. Noch existieren weder App noch Website, doch wir haben vorab schon mal mit Andre aus dem Entwicklerteam von mealstream gesprochen.

Ohrenschmaus – Musik für den Magen

 

Kate Nash kocht Kürbissuppe, Coldplay tanzen beschwingt zum Erdbeer-Swing, die Strokes machen schlüpfrige Andeutungen mit Fruchtsaft, Jack Johnson backt entspannt ein paar Pfannkuchen und Reel Big Fish gönnen sich mal eben ein Bierchen. 5 Songs in denen Esskultur und Musik eine harmonische Symbiose eingehen, die aber auch unabhängig von ihrem Bezug zur Kulinarik nett anzuhören sind.

Kleiner Hinweis: Das Urban Dictionary lehrt uns, dass “Juicebox” nicht immer mit Fruchtsaftbehälter übersetz wird. Das Video der Strokes lässt in dieser Hinsicht  nur wenig Interpretationsspielraum. Und ja, jetzt sollte man das Video wohl anschauen.

Lieblingsblogs – The Vegan Stoner: “US-Bürger glauben, die Deutsche Küche bestehe nur aus Fleisch”

“How to cook cheap, fast and vegan” – so umschreiben Sarah Conrique und Graham I. Haynes ihr Foodblog und vergessen dabei den Aspekt hervorzuheben, der ihr Blog zu etwas Besonderem macht: Liebevolle Zeichnungen ergänzen jedes Rezept – sind anschaulich, witzig und detailverliebt zugleich. Nicht die Masse bringt hier den Reiz – neue Rezepte kommen im Abstand von 3-4 Wochen, doch jedes einzelne  als Hommage an die Kunst und den veganen Genuss zugleich. Dabei müssen die beiden Food-Blogger noch viel lernen. Vor allem über die Deutsche Küche.

 

 

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