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Archive for the 'International' Category

Tom Kha Gai – Thailändische Kokosmilchsuppe mit Huhn nach Originalrezept

 

Tom Kha Gai2

Kokos, Zitronengras, Galgant und Limettenblätter – dazu Fischsauce und Limettensaft. Mehr braucht es im Grunde nicht um die thailändische Suppe schlechthin zuzubereiten. Die Tom Kha Gai steht sinnbildlich für eine ganze Reihe an authentischen Thai-Gerichten, die im Zuge der letzten Jahre und Jahrzehnte den Sprung nach Deutschland geschafft haben, ohne hierzulande eine allzu große Entfremdung oder gar eine Anpassung an den europäischen Geschmack erfahren zu haben – selbst bei ärmeren Thai-Familien gehört die Suppe auf Kokosmilchbasis zum Standard-Speiseplan. Mit Kenntnis der einzelnen Geschmackskomponenten ist eine Tom Kha im handumdrehen selbstgekocht – wir verraten euch unser thailändisches Originalrezept, das uns wiederum ein Koch auf der Taucherinsel Ko Tao verriet. Von David Seitz

Weihnachten auf Peruanisch: Chocolatada

 

Der glitzernde Weihnachtsbaum, schneebehangende Tannenzweige, ein deftiges Festmahl und Weihnachtsplätzchen in Hülle und Fülle. Die heimelige Anmut der Weihnachtszeit lässt uns schnell vergessen, dass unsere Traditionen nur einen ganz speziellen Weg darstellen, die Weihachtszeit zu zelebrieren. Doch wie feiern Menschen tausende Kilometer entfernt das Fest der Liebe – abseits von Schnee, Kälte und deutschen Traditionen? Wir haben unsere Kontakte ins größte  Food-Archiv der Welt genutzt und Foodbloggerin Morena aus Peru darum gebeten, uns einen kleinen Einblick in die weihnachtlichen Eigenarten ihres Landes zu gewähren – natürlich mit kulinarischem Fokus.

Dulce de Leche und das beste Karamelleis der Welt!

 

Wer Karamell mag, der wird unseren heutigen Beitrag lieben! Wir stellen vor: Dulce de Leche – das Süße der Milch. Klingt erstmal ziemlich exotisch und geheimnisvoll, ist aber unglaublich simpel in der Herstellung und eine zuckersüße Offenbarung für alle Naschkatzen. Wir zeigen euch, wie man aus einer Dose Kondensmilch eine herbsüße Karamellcreme herstellt und wie man aus der klebrigen Masse im Handumdrehen ein sagenhaftes Karamelleis herstellen kann  - und zwar ganz ohne Eismaschine! Von Marcel Hajnal

Direktimport aus Thailand: Watermelon-Shakes für heiße Tage

 

Garküchen, getrockneter Fisch, Fried Rice und hochreifes Obst prägen Thailands Straßen – Gerüche und Bilder, denen sich wohl kein backpackender Europäer entziehen kann. Neben den traditionelleren Speisen haben sich jedoch speziell die bunten Fruchtshakes zum heimlichen Star unter den kulinarischen Lieblingserinnerungen gemausert. Wohl auch deshalb, weil sie mit Sonne und Strand eine perfekte Symbiose eingehen. Der König der asiatischen Fruchtshakes – das finden zumindest wir – ist der Watermelon-Shake, der sowohl in Sachen Optik, Geschmack  als auch Exotik ganz vorne liegt. Eigentlich verwunderlich, dass er in Deutschland noch nahezu nirgends angeboten wird – denn selten liegen so viel Geschmack und so wenig Aufwand so nah beieinander. Von David Seitz

Nuş olsun – so isst man in Aserbaidschan

 

Auch wenn es für Roman Lob und den deutschen Beitrag beim Eurovision Song Contest nur für Platz 8 gereicht hat, unser aserbaidschanisches Menü hat auf jeden Fall “12 Points” verdient! In diesem Sinne: Nuş olsun! (Guten Appetit!) Von Marcel Hajnal.

Bärlauch-Chatschapuri

 

Chatscha-was? Das dachten wir auch, als wir diesen seltsamen Namen zum ersten Mal gehört haben. Was im ersten Moment eher an einen lateinamerikanischen Standardtanz erinnert, entpuppte sich bei genauerem Hinhören und Nachlesen als ein würzig-saftiges Gebäck aus Georgien. Auch wenn die Aussprache dieser landestypischen Spezialität anfangs etwas Übung bedarf ist, überzeugt ihr Geschmack gleich auf Anhieb. Von Marcel Hajnal

Limonana: Israelische Minz-Limonade

 

Mehr Frische geht nicht, glaubt es uns! In der Limonana, einer Limonade, die vor allem in israelischen Straßencafés getrunken wird, vereinen sich zwei Sinnbilder des frischen Geschmacks: Das volle Aroma aus Minze und Zitrone, ergänzt mit etwas Eis und Zucker. In einer israelischen Grillbar sind wir auf dieses grandios einfache Getränk gestoßen, ein idealer Begleiter zu Hummus und Falaffel in Tel Aviv, genauso gut aber auch zu Steak und Würstchen in Schwäbisch Gmünd. Kaum zu glauben, aber das gute Radler bekommt nun ernsthafte Konkurrenz!

Harte Konkurrenz für Sushi: Lachs-Ceviche

 

Während Sushi und Sashimi in Deutschland vor sich hin boomen, hält sich ein anderes Gericht aus kaltem Fisch dezent im Hintergrund – kaum jemand nimmt  hierzulande davon Kenntnis. Im Grunde hat die Ceviche – bis auf rohen Fisch als Grundzutat – auch rein gar nichts mit Sushi zu tun. Der Ursprungsort der säuerlichen, tartarähnlichen Mahlzeit liegt von Japan aus gesehen am anderen Ende der Erde. Und wirklich roh ist der Fisch letztendlich auch nicht, denn bei der Ceviche kommt ein komplexer chemischer Vorgang zum Einsatz, der  jedoch durch vollkommen natürliche Zutaten ausgelöst wird.

Gastbeitrag: Saltimbocca alla Marsala

 

“Hüpf in den Mund” – die Übersetzung von Saltimbocca lässt bereits darauf schließen, dass der mediterranen Roulade mit der Salbeifüllung kaum jemand widerstehen kann. Oliver Hilber, Chefblogger von Irsinn dans la cuisine, stellt den italienischen Klassiker in einer leicht abgewandelten Variante des Originalrezepts vor.

Spinat-Gnocchi mit Mango-Kokos-Sauce

 

Heute trifft Resteverwertung auf Fusion-Food. Wenn im Keller die gelblichen Knollen schon wieder vor sich hin runzeln wird es höchste Zeit, ihnen den Garaus zu machen. Aus alten deutschen Kartoffeln werden mit wenigen Zutaten und ein paar Handgriffen plötzlich frische mediterrane Teigwaren – auch Gnocchi genannt. Wir färben die keinen Kartoffelteigbällchen mit Spinat ein und servieren dazu eine ganz und gar nicht mediterrane Sauce – eine gewagte aber delikate Kombination. Römische Hausmannkost trifft asiatische Saucenkunst. Von Marcel Hajnal

Fruchtige Papayasuppe

 

1,5 Kilo Papaya im Kühlschrank, was nun? Nach Papaya mit Joghurt zum Frühstück, als Obst zum Mittagessen wollte ich den Papaya-Tag standesgemäß ausklingen lassen – mit einer salzigen Variante. Die Indonesische Küche bietet für dieses Vorhaben eine hervorragende Inspiration: Die Papaya wird dort zu einer Suppe verarbeitet. Mit einer leicht abgewandelten Variante versuchte ich mein Glück – 1 Stunde später hatte ich – ungelogen – 1,5 Liter Suppe intus und ein beseeltes Lächeln auf den Backen. Die Papayasuppe: Für mich eine der erfreulichsten kulinarischen Entdeckungen seit langem.

Heilbutt-Ravioli mit Thymianbutter

 

Der Heilbutt ist ein toller Fisch – mit seinem milden, aber nicht minder delikaten Fleisch sollte man jedoch vorsichtig umgehen. Doch wie können die ursprünglichen Aromen des Edelfisches beim Garen möglichst unverfälscht erhalten bleiben und wie kann das Fleisch seine Saftigkeit behalten ohne, dass man es gleichzeitig roh verzehren muss? Ein Lösungsansatz ist es, den Fisch in einer Schutzhülle aus Nudelteil zu konservieren, untermalt von dezenten Thymian-Aromen und nur kurz im Nudelwasser gegart.

Yorkshire Pudding, Steak mit Kruste und Forellencreme

 

Viellecht hätten die Briten ihre Lieblingsbeilage zum Sonntagsbraten einfach nicht “Pudding” taufen sollen. Vielleicht hätten die kleinen Küchlein dann zum deutschlandweiten Siegeszug ansetzen können. Aber Pudding weckt nunmal zuallererst weich-cremig-süße Assoziationen, die sich im Kopf nur schwer mit Deftigem verbinden lassen. Dabei ist der Yorkshire Pudding alles andere als süß und cremig. Wir haben pünktlich zum heutigen “British Yorkshire Pudding Day” den Praxistest vollzogen – und sind restlos begeistert von diesen simplen aber raffinierten Teigstückchen.

Schnelle Mandarinen-Zabaione

 

Gestern bin ich über einen italienischen Klassiker gestolpert: Zabaione. Oft gelesen, selten gegessen und noch nie selbst zubereitet. So geht es wahrscheinlich den meisten. Allerdings ist das ganze recht simpel zu machen und schmeckt einfach himmlisch! Der luftige süße Schaum mit seinem angenehm alkoholischen Aroma überzeugt auf ganzer Linie. Der Geschmack der Zabaione lässt sich durch Gewürze oder andere Zutaten ganz einfach dem Anlass oder der Jahreszeit anpassen. Man kann zum Beispiel einen Löffel Espresso-Pulver oder Lebkuchen-Gewürz hinzufügen und so ein bisschen mit den Geschmacksknospen spielen. Saisonbedingt kommt meine Version heute mit einer leicht fruchtigen Mandarinen-Note daher … von Marcel Hajnal

Italienische Cantuccini in hell und dunkel

 

Was für unsereins der Zwieback ist, ist für den Italiener sein Cantuccini. Dabei haben beide Backwaren nur eines gemeinsam: Sie werden zweimal gebacken. In Sachen Aroma kann unser Zwieback seinem italienischen Pendant jedoch nicht das was Wasser reichen. Süß und vollaromatisch kommen die Kekse aus der Toskana aus dem Ofen, die italienische Küche ist bis weit über ihre Landesgrenzen für ihre “Dolci” bekannt -  kleine Desserts, mit großem Geschmack. Cantuccini gehören zu den Dolci-Klassikern, doch den weiten Weg über die Alpen kann sich sparen, wer sich ein wenig Zeit und das richtige Rezept zur Hand nimmt. Unsere Cantuccini kommen einmal klassisch, weiß, mit Mandelöl und einmal in der etwas ungewöhnlich – dunklen Variante auf den Tisch,

 

 

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