Geschichten | Schlaraffenwelt - Expedition Genuss

Archive for the 'Geschichten' Category

Schweineleasing, Pilz-Impfungen & Co: Selbstversorgung macht unabhängig und glücklich

 
Shiitake

Wir spielen ein kleines Spiel: Wie viele Lebensmittelskandale der letzten 10 Jahre fallen Dir spontan inerhalb von 30 Sekunden ein – ohne Google! Zeit läuft… ich bin auf vier gekommen: BSE, Dioxin in Eiern, EHEC und Gammelfleisch. Und Ich bin froh, dass ich nicht länger nachdenken muss, denn zumindest gefühlt schwelte in den letzten Jahren doch immer irgendein Skandal vor sich hin. So schlimm das für den Verbraucher auch sein mag – die mediale Präsenz von Ekel-Bildern hat auch dazu geführt, dass vielen Menschen klar wurde, wie abhängig sie eigentlich von den undurchschaubaren Strukturen der Lebensmittelindustrie sind. Seither – das ist die positive Seite der Medaille – versuchen Verbraucher immer häufiger die Verantwortung für ihre Ernährung wieder selbst in die Hand zu nehmen. Wie das geht? Hier einige spannende Selbstversorger-Ansätze. Von David Seitz

Foodblog-Radar #1: Gebeizter Lachs, ein traumhaftes Brot, Bärlauch und eine kulinarische Enttäuschung

 

Blog-Radar

Die Foodblogosphäre, das größte Kochbuch der Welt, wächst ständig und mit jeder Woche gesellen sich neue Werke hinzu. Rezepte, kulianrische Geschichten, Tests, Rezensionen u.v.m.  Aus der mittlerweile unüberschaubaren Masse wollen wir künftig immer wieder kleine kreative Kirschen herausgepicken, die uns besonders positiv aufgefallen sind und die wir euch wärmstens empfehlen. Vollkommen subjektiv und willkürlich. Heute im Foodblog-Radar: Dirk beizt seinen ersten Lachs, Brotbacken ohne Mehl, Bärlauch-Sammeln mit Juliane und ein Kräuterbutter-Trauma in Genf. Von David Seitz

Schwarzes Salz, Sansho-Pfeffer und Basic Textur: Drei kulinarische Neuentdeckungen

Kulinarische Neuentdeckungen

Als Foodblogger glaubt man ja gerne mal, man kenne sich bereits relativ gut aus, in der Welt des Geschmacks, der Lebensmittel und Zutaten – ein Irrglaube, zum Glück. Denn erfreulicherweise begegneten mir gerade in letzter Zeit in angenehmer Regelmäßigkeit Produkte, von denen ich noch nie gehört hatte und deren Charakteristiken für mich vollkommen neu waren. Diese Momente überzeugten mich wieder einmal davon, dass die Welt der Kulinarik niemals langweilig werden wird. Von meinen spannendsten Erlebnissen der letzten Wochen will ich hier nun berichten. Von David Seitz

Ein Monat mit Gemüse: Tagebuch eines Fleisch-Entzugs

 

Monat ohne Fleisch1

Liebe geht durch den Magen. In meinem Fall sogar im wörtlichen Sinne, denn meine Freundin ist Vegetarierin. Immer wenn wir gemeinsam in der Mensa der Uni Hamburg stehen, guckt sie ganz traurig – das fleischlose Angebot ist mager. Ihr Blick verrät die leise Hoffnung, dass von irgendwoher jemand kommt und ihr das Vegetarierschicksal erleichtert.  Held, der ich bin, beschloss ich deshalb einen Monat lang ohne Fleisch zu leben, um den Blick meiner Freundin besser zu verstehen. Dies ist mein Tagebuch. Von Danny Marques Marcalo

Käseproduktion mit Alpenpanorama: Dem Senner über die Schulter geschaut

 

Köbi motzt, der Kühlschrank ist mal wieder kaputt. Die gelagerten Käselaibe unterm Dach dürfen nicht vergammeln. Schweiß rinnt über seine Stirnfalten, hinein ins himmelblaue Unterhemd, das in der Jeans sitzt. 64 Jahre alt, gräuliches Haar, Sennerring im rechten Ohr, geht Jakob Knaus, genannt „Köbi“, dem nach, was er „sein liebstes Hobby“ nennt: der Sennerei. Von Jan Thomas Otte

Die Asia-Revolution: Warum Thailänder und Vietnamese den Chinesen stürzen

 

Asia-Revolution

Denke ich etwa 10 Jahre zurück und versuche mich daran zu erinnern, welche kulinarischen Momente sich damals in mein Gedächtnis eingebrannt haben, dann erscheint unweigerlich ein ganz bestimmtes Bild vor meinen Augen: Ein riesiges Buffet, voll frittierter “Köstlichkeiten”, daneben gebratene Nudeln, knusprige Ente und die obligatorische Peking-Suppe. Ich war damals 13, das chinesische All-You-Can-Eat Buffet war neu und der letzte Schrei im kleinen Provinzdorf. Heute stelle ich erschrocken und gleichzeitig ein wenig erleichtert fest: Die schier inflationäre Zahl (sogenannter) Chinesischer Restaurants hat drastisch abgenommen, doch kaum einer merkt es. Zu verdanken haben wir das  Laoten, Vietnamesen, Thailändern und Japanern, die fast unbemerkt zur Revolution in Deutschlands Asia-Küchen-Landschaft angesetzt haben. Doch wo liegen die Ursachen? Ein Erklärungsversuch. Von David Seitz

Ein Ausflug in die Welt der Cake-Pops: Carrot- und Coffee-Peanutbutter-Pops

 

SONY DSC

Eigentlich sind wir beim besten Willen keine begnadeten Bäcker, auch wenn das Bild hier oben vielleicht etwas anderes vermuten lässt. Doch auch wir erhaschen hin und wieder einen Blick auf das Paralleluniversum der Back-Blogs und wunderten uns schon einige male über einen neuen Trend, der dort in letzter Zeit Einzug hält: Eine regelrechte Invasion der Cake-Pops, quasi Lollis aus Kuchen, war dort zu beobachten. Wie der Zufall es wollte bat uns Tchibo letzte Woche dann an, einen neuen Cake-Pop-Maker zu testen und Marcel sah die Stunde der Wahrheit gekommen. Er stellte sich der Herausforderung und zauberte wider aller Erwartungen diese doch recht ansehnlichen Cake-Pops, die es am Ende sogar auf den Tchibo-Blog schafften. Wer es Marcel gleich tun und den Bäcker in sich wecken will, dem geben wir seine Erfolgsrezepte mit auf den Weg.

“In Asien isst man mit Stäbchen”: Essensaufnahme als Stereotypenfalle

 
Ess-Hilfsmittel

Es sind die ganz banalen Dinge des Alltags, die manchmal die paradoxesten Blüten entfalten. Wie gelangt unser Essen eigentlich vom Teller in den Mund? Dank Globalisierung und Multikulturalismus lässt sich diese Frage schon lange nicht mehr pauschal beantworten – es hängt vom kulinarischen Kontext ab – mal mit der Hand, mal mit der Gabel, mal mit Stäbchen oder direkt aus der Schüssel geschlürft. Von anderen Ländern glauben wir jedoch viel genauer zu wissen, wie die Essenaufnahme von statten geht. In Asien beispielsweise, so die allgemeine Annahme – isst jedermann mit Stäbchen. Das wiederum stimmt leider ganz und gar nicht. Von Lisa Hessler

München für Besseresser: Der kulinarische Geheimtipp-Guide auf Facebook

 
München für Besseresser

Seit etwa zwei Jahren ist München die Heimat von Schlaraffenwelt und somit auch Zentrum unseres kulinarischen Radarsystems. Viele spannende Lokale haben wir seither entdeckt, oft wurden wir positiv überrascht, ab und zu auch schwer enttäuscht. Weil die Münchner Genuss-Landschaft jedoch noch eine derartige Vielfalt an geschmacklichen Abenteuern bereithält, dass wir sie alleine nicht bewältigen können, haben wir “München für Besseresser” ins Leben gerufen: Eine Plattform, die dabei helfen soll, Empfehlungen, Geheimtipps, und besonders lohnenswerte Angebote zu bündeln und für alle Münchner Besseresser verfügbar zu machen – ganz unkompliziert über Facebook.

Das Gratitude in München: Rohkost auf Genuss getrimmt, nicht nur für Veganer [Video]

 

Gratitude

Auf den ersten Blick könnte man das Gratitude für einen hippiesken Veganer-Hort halten – die Speisekarte wartet mit Gerichten auf, die “I am liberated” oder “I am fulfilled heißen”, der Fokus liegt auf veganer Rohkost-Küche. Hinter dem esoterisch anmutenden Erscheinungsbild verbirgt sich jedoch ein äußerst weltoffenes Team, das mit der Eröffnung des Gratitude Ende 2012 ein persönliches Anliegen und die Erfüllung eines kleinen Traums verbindet. Mit ihrem Restaurant wollen die Gründer eine schmackhafte pflanzliche Alternative bieten, inmitten der bayrischen Fleischeslust. Bekehren will man hier jedoch niemanden, einen allzu engstirnigen Umgang mit veganer Ernährung kritisiert Mitgründer Alex Lasslop ganz offen. Er zeigt uns sein Restaurant, verrät die Gratitude-Philosophie und verrät, was er von fundamentalistischen Veganern hält. Von David Seitz

 

 

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