Eigenkreation | Schlaraffenwelt - Expedition Genuss

Archive for the 'Eigenkreation' Category

Winter-Soulfood: Orientalische CousCous-Taler mit Cranberries

 

CousCous Taler

Ich liebe es, wenn ein aus der Not geborenes Resteessen so gut schmeckt, dass dringender Wiederholungsbedarf besteht. Kürzlich ist das wiedermal passiert. CousCous überrascht mich mit seiner Saugfähigkeit immer wieder aufs Neue, was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich immer viel zu viel vom feinen Weizengrieß zum Quellen bringe. So war dann eines Tages wieder eine Menge ünrig von der CousCous-Beilage und ich stellte mir die Frage, was ich aus den Resten noch Feines zaubern könnte. Und Weil Cranberries und ein paar orientalische Gewürze sowieso gerade offen waren, stand die Entscheidung schnell fest. Der CousCous wird auf orientalisch getrimmt und als CousCous-Pflanzerl ausgebacken. Mit Schmackes katapultieren diese kleinen Taler den Geschmackssinn in ferne Breitengrade – genau das richtige also für die letzten kalten Wintertage. Von David Seitz

Austernseitlinge mit Honig-Sesam-Parmesan-Glasur

 

Austernseitlinge

Pilze sind das bessere Fleisch! Das sagen nicht nur Vegetarier, auch wir ziehen ab und an ein dickes Pilz-Schnitzel einem Steak vor. Will man nicht auf geschmacklosen Tofu zurückgreifen, bieten sich gerade Austernseitlinge an. Ihre Konsistenz ähnelt in gebratener Form der von zartem Fleisch, ihr Geschmack macht sie jedoch zu einem unverwechselbaren Leckerbissen – den Konkurrenzkampf mit Fleisch müssen sie nicht scheuen. Bei uns gehen sie immer wieder als Sieger hervor. Auch Austernseitlinge lassen sich grillen, als Geschnetzeltes in Saucen einsetzen und sogar panieren. Wir haben uns aber etwas ganz neues überlegt und verpassen den delikaten Pilzen eine zartschmelzende Glasur aus Honig, Sesam und Parmesan. Von David Seitz

Peanutbutter-Chocolate-Cheesecake

 

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Vorneweg ein Hinweis, der dem ein oder anderen vielleicht kostbare Zeit spart. Notorische Kalorienzähler, Fitness-Freaks und Gesundheitsapostel dürfen hier beherzt aussteigen, denn das was jetzt kommt lässt euren Blutdruck schon beim Lesen rasant in die Höhe schießen. Alle anderen sollten jetzt genau zuhören bzw. lesen. Erdnussbutter, zwartschmelzende Schokolade, Frischkäse und Knusperteig – das ist der Stoff aus dem Tortenträume gemacht werden. Das Tolle: Dieser Traum wird Realität – und wir geleiten euch dorthin, mit diesem Rezept. Von Marcel Hajnal 

Eistee Marke Eigenbrau: Mit Maracuja, Limette und schwarzem Tee

 

Eistee

Jedes Jahr, irgendwann in der heißesten Hitzephase des Hochsommers, erreiche ich diesen einen Punkt, an dem mich zuckrig-süße Limo einfach nicht mehr erfrischt. Ich bin Limo-Fan, aber sobald das Themometer an der 35-Grad Marke kratzt, steigert jeder Zuckerschock meine Hitzewallungen. Ein herbes Erfrischungsgetränk musste her, eines, bei dem der Zuckergehalt individuell dosierbar ist, bei dem die Erfrischung nachhaltig wirkt, gerne auch aufputschend gegen die Hitze-Lethargie. Und da war die Idee geboren. Schwarzer Tee, eisgekühlt, dezent gesüßt und versetzt mit Maracuja-Essenz und Limettensaft. Ich bin dann mal in der Hängematte… Von David Seitz

Creme Caramel mit Tonkabohnen

 Creme Caramel

Flan! Das ist für mich eine in Plastikbecher gegossene Kindheitserinnerung. Aus dem nahegelegenen Elsass importierten wir sie massenweise – die kleinen durchsichtig-gerippten Schälchen mit der Alu-Lasche am Boden. Abgezogen und gestürzt ergoss sich die Karamelsauce über das wabbelige Dessert und wir Kinder waren glücklich. Erst heute verstehe ich, dass sich hinter diesem Flan die traditionelle Creme Caramel verbirgt, mit der die zuckersüße Massenware aus den französischen Discountern nur wenig gemein hat. Höchste Zeit also, etwa 16 Jahre später dem südländischen Genuss-Kulturerbe zu huldigen. Gestern war’s soweit: Creme Caramel-Premiere, verfeinert mit Tonkabohnen und Mascarpone! Von David Seitz

Grüner Spargel at its best: Mit Ei und Frühlingszwiebel-Vinaigrette

 

Grüner Spargel mit Vinaigrette

Die Spargelsaison feiert Bergfest, langsam aber sicher hat auch der Letzte seinen Spargel-Rausch hinter sich und es kehrt allerorten eine gewisse Spargel-Müdigkeit ein. Zeit nachzulegen! Hollandaise hatten wir zur Genüge, auch der Schinken ist durch, daher liefern wir euch heute ein Rezept abseits der ausgetretenen Spargel-Pfade. Grün muss der Spargel dafür sein und auf den Punkt gegart. Denn dann paart er sich aufs Köstlichste mit einer süß-sauren Vinaigrette, getoppt von Zwiebelschärfe und wachsweichen Eiern. Zeit für die zweite Spargel-Welle! Von David Seitz

Herzhafte Pralinen: Mediterrane Hackfleisch-Gugl

 

Mediterrane Hackfleisch-Gugl

Begeisterte Gugl-Bäcker kennen das Problem: Der Hype um die kleinen Kuchenpralinen macht es kreativen Köpfen schier unmöglich, neue und noch nie gesehene Gugl-Variationen zu entwerfen. Die Kollektionen aus dem Hause Gugl alleine reichen schon von Marzipan-Feige bis Gewürz Dattel, ins Netz ergießt sich zudem eine fast schon inflationäre Fülle an Eigenkreationen. Wie soll man da denn noch etwas einzigartig Neues hervorbringen, fragten wir uns – und eigentlich lag die Antwort recht nahe. Wir füllten einfach mal keinen Kuchenteig in die kleinen Silikon-Förmchen. Stattdessen eine herzhafte Mischung aus Hackfleisch und mediterranen Aromen von getrockneter Tomate, Parmesan, Knoblauch und Zwiebel. Das Beste an unseren herzhaften Pralinen: Naschkatzen müssen in Zukunft nicht mehr bis zum Nachtisch warten. Von Kristina Abel

Pizza Bianca mit Knoblauchreme, Auberginen, Zucchini und Vitelotte-Kartoffeln

 

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Poesie-Album-Einträge von Anno 1996 bezeugen es. Als Kind war ich ein absoluter Pizza-Fanatiker. Vor allem Pizza Funghi ließ mich alles um mich herum vergessen, denn in diesem Gericht vereinten sich meine Leibspeisen: Pizza und Pilze. Mit der Zeit ist mir die Faszination für Pizza jedoch leider ein wenig abhanden gekommen, langweilig fand ich es, immer die selben Variationen zu essen, mal abgesehen von den interessanten aber viel zu teuren Kreationen am Ende der Pizza-Karte. Ein Schlüsselerlebnis auf dem Weg zu diesem Rezept war da ein Besuch in einer toskanischen Trattoria, die zu den Standard-Pizzen auch Pizza Bianca auf der Karte hatten. Pizza ohne Tomatensauce, stattdessen mit einer sahnigen Creme und völlig neuartigen Belägen. Ich bestellte sie mit Feldsalat, Kartoffeln und  Balsamico auf Trüffelpaste – und da war sie wieder, die Leidenschaft für Pizza, aus der auch diese weiße Gemüse-Pizza mit Knoblauch-Creme entsprungen ist. Von David Seitz

Klassiker reloaded: Caprese mit Roter Beete

 

Wenn ich nach typischem Wintergemüse gefragt werde, steht eines bei mir ganz weit oben: Rote Beete. Längst hat die purpurne Knolle ihr Retro-Image als süß-saurer Salat aus dem Glas abgelegt und ist inzwischen frisch oder vorgegart sogar im Discounter erhältlich. Grund genug diesem herrlichen Gemüse einmal mehr Tribut zu zollen und die Rote Bete regelmäßig in der Küche zum Einsatz zu bringen, zum Beispiel in Form einer abgewandelten Caprese. Von Marcel Hajnal.

Pimp my Brot #3: Kürbisaufstrich

 

Unsere Kürbiswoche neigt sich langsam dem Ende zu, aber zum Wochenende haben wir nochmals ein echtes Schmankerl für euch. Unser heutiges Rezept ist nicht nur Teil unserer Kürbiswoche, sondern auch die Fortsetzung unserer kleinen Serie “Pimp my Brot”. Dieser samtig-weiche Aufstrich beweist, dass Kürbis nicht immer pikant zubereitet werden muss, sondern auch mit süßen Aromen herrlich harmoniert. Von Marcel Hajnal

Herbstliches Tatar aus Kürbis, Pilzen und Roter Bete

 

Hier ist alles drin was den Herbst ausmacht: Bunte Farben, ordentlich Feuchtigkeit, wenig Wärme und natürlich: Kürbis, Rote Bete, Pilze und Zwiebeln. Jede der Schichten steht für eine ganz eigene Textur, für einen charakteristischen Geschmack.  Im Zusammenspiel entfachen sie ein virtuoses Spektakel der Konsistenzen und Aromen im Mund – quasi um der herbstlichen Lethargie ein wenig entgegenzuwirken und den kulinarischen Geist zu fordern. Roher Kürbis trifft auf gegarte Rote Bete, sanfter Frischkäse trifft auf herbes Sesamöl und karamellisierter Kürbis auf Essigsäure. Und ganz nebenbei liefern wir damit auch den zweiten Beitrag zu unserer kreativen Kürbis-Kochwoche. Von David Seitz

Kürbisrisotto mit Knoblauchgarnelen

 

Herbst ist Kürbis-Zeit! Meistens findet das orange leuchtende Gemüse jedoch nur Verwendung als Basis für die allseits bekannte Kürbissuppe. Dass Kürbisse aber unglaublich vielseitig einsetzbar sind und sowohl salzig, als auch süß zubereitet werden können, wollen wir euch diese Woche zeigen. Unter dem Motto “Kreative Kürbisküche” stellen wir euch in den nächsten Tage eine Auswahl raffinierter Kürbis-Rezepte vor, die Lust darauf machen sollen, die ausgetretenen Pfade der Kürbis-Zubereitung zu verlassen und mal wieder kulinarisches Neuland zu betreten. Den Auftakt macht heute ein insgeheimer Klassiker der Kürbisküche: Ein Risotto. Von Marcel Hajnal.

Kartoffelsalat Gremolata-Style

 

Eine Mischung aus gehackter Petersilie, fein gewürfeltem Knoblauch und Zitronenabrieb verbirgt sich hinter dem Begriff “Gremolata”, der lombardischen Hausfrauen so geläufig ist, wie der Schwäbin ihre Mauldäschle. Traditionell serviert man die Gremolata zu italienischen Schmor-Klassikern wie dem Ossobucco, einer geschmorten Kalbshachse. Durch die naturgegebene Frische aus den drei Hauptbestandteilen bildet die Gewürzmischung einen herrlich leichten Gegenspieler zu deftigen Gerichten. Warum also nicht auch mal einem schweren Kartoffelsalat einen Frischekick aus Gremolata versetzen? Idee geboren – Idee umgesetzt – und Idee für äußerst gut befunden. Von David Seitz

Gratinierte Champignons mit Walnuss-Füllung

 

Zugegeben: Gefüllte Champignons sind nicht unbedingt eine Ausgeburt der innovativen Küche. Chefkoch meldet über 500 Treffer – doch dieses Rezept ist nicht dabei. Es verbindet drei verschiedene Texturen, sowie drei unterschiedliche Aromen, eignet sich geschmacklich wie optisch bestens als Party-Food und lässt sich in einer halben Stunde mühelos zubereiten. Extrem wichtig bei diesem Gericht: Alle Zutaten müssen wirklich frisch sein, sonst braucht man gar nicht erst mit der Arbeit zu beginnen.

Luxuslöffel: Marinierte Physalis auf gesüßtem Joghurt mit Mandel-Karamell

 

Für den ganz großen Geschmack braucht es nicht mehr als einen ganz kleinen Löffel. Bedingung: Liebe fürs Detail, eine ausgewogene Kombination von Zutaten und eine kreative Laune. Ergebnis: Eine ganz neue Wertschätzung eines Geschmacks, der nach wenigen Sekunden schon wieder aus dem Mund verschwindet. Aufwand: Manchmal größer als bei einer ganzen Mahlzeit. Es ist der Versuch alle Geschmacksnkospen auf den einen Moment zu fokusieren. Heute: Eine Verbindung aus herber Physalis, süßer Crème und knusprigem Karamell.

 

 

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