Achtung: Dieser Artikel enthält vegane Rezepte.
Spätestens seit dem Schlagabtausch zwischen David und mir zum Thema “veganes Essen” im März wissen wir es eigentlich alle: Vegan hat ein Imageproblem. Die meisten Leser denken wahrscheinlich automatisch an staubtrockene Grünkernbratlinge mit fader Tomatensauce oder geschmacklosen Tofu, wenn sie das Wort hören. Eingefleischte Omnivoren beeindrucken moralische Argumente meist auch eher wenig. Aber wer hätte gedacht, dass vegan auch schlichtweg einfacher oder praktischer sein kann? Von Lisa Schug
Um ein gefrorenes und dennoch cremiges Sorbet zuzubereiten braucht man im Normalfall viel Geduld. Aus der fruchtigen Grundmasse entsteht durch einen langen Kühlungsprozess, der ein regelmäßiges Umrühren erfordert, das frische Dessert mit dem unverwechselbar intensiven Fruchtaroma und der angenehm weichen Konsistenz. Wer keine Lust darauf hat, die lange Vorbereitungszeit in Kauf zu nehmen, der kann sich eines simplen Tricks bedienen – der der Qualität des Sorbets keinen Abbruch tut.
Muffins und Cupcakes sind zur Zeit in aller Munde. Das typisch amerikanische Gebäck hat einen regelrechten Siegeszug durch Deutschland und andere Teile der Welt angetreten und ist heutzutage in jedem Backshop oder Supermarkt erhältlich – diesem Trend können auch wir uns nicht verschließen. Deshalb präsentieren wir euch hier eine Kreation, bei der wir in Sachen Kalorien mal beide Augen zugedrückt haben. Herausgekommen ist eine echte Aroma-Explosion. Von Marcel Hajnal
Für den ganz großen Geschmack braucht es nicht mehr als einen ganz kleinen Löffel. Bedingung: Liebe fürs Detail, eine ausgewogene Kombination von Zutaten und eine kreative Laune. Ergebnis: Eine ganz neue Wertschätzung eines Geschmacks, der nach wenigen Sekunden schon wieder aus dem Mund verschwindet. Aufwand: Manchmal größer als bei einer ganzen Mahlzeit. Es ist der Versuch alle Geschmacksnkospen auf den einen Moment zu fokusieren. Heute: Eine Verbindung aus herber Physalis, süßer Crème und knusprigem Karamell.
Es ist ein Traum aus Schokolade, saftig, feucht, dazu eine knusprige Hülle ohne viel Schnickschnack. Für das vollkommene Glück braucht es oft nicht viel. Deshalb sparen wir uns heute auch mal große Worte und legen sofort los … Mürbteig und viiiiieeeeel Schokolade sind die Bestandteile unseres heutigen Rezepts zum glücklich sein. Und dank fertigem Mürbteig aus dem Kühlregal ist diese herrliche Schokoladen-Tarte nicht nur unkompliziert, sondern auch blitzschnell gemacht. Wie’s geht verraten wir euch hier: Von Marcel Hajnal
Gestern bin ich über einen italienischen Klassiker gestolpert: Zabaione. Oft gelesen, selten gegessen und noch nie selbst zubereitet. So geht es wahrscheinlich den meisten. Allerdings ist das ganze recht simpel zu machen und schmeckt einfach himmlisch! Der luftige süße Schaum mit seinem angenehm alkoholischen Aroma überzeugt auf ganzer Linie. Der Geschmack der Zabaione lässt sich durch Gewürze oder andere Zutaten ganz einfach dem Anlass oder der Jahreszeit anpassen. Man kann zum Beispiel einen Löffel Espresso-Pulver oder Lebkuchen-Gewürz hinzufügen und so ein bisschen mit den Geschmacksknospen spielen. Saisonbedingt kommt meine Version heute mit einer leicht fruchtigen Mandarinen-Note daher … von Marcel Hajnal
Was für unsereins der Zwieback ist, ist für den Italiener sein Cantuccini. Dabei haben beide Backwaren nur eines gemeinsam: Sie werden zweimal gebacken. In Sachen Aroma kann unser Zwieback seinem italienischen Pendant jedoch nicht das was Wasser reichen. Süß und vollaromatisch kommen die Kekse aus der Toskana aus dem Ofen, die italienische Küche ist bis weit über ihre Landesgrenzen für ihre “Dolci” bekannt - kleine Desserts, mit großem Geschmack. Cantuccini gehören zu den Dolci-Klassikern, doch den weiten Weg über die Alpen kann sich sparen, wer sich ein wenig Zeit und das richtige Rezept zur Hand nimmt. Unsere Cantuccini kommen einmal klassisch, weiß, mit Mandelöl und einmal in der etwas ungewöhnlich – dunklen Variante auf den Tisch,
Extrem schnelles Dessert zum Schnäppchenpreis: Die Kaki ist eine Winterfrucht – das heißt um Weihnachten herum bekommt man sie billig und im perfekten Reifegrad im Supermarkt. Kakis sind sehr süß, haben ein leicht vanilleartiges Aroma und können darüber hinaus fast komplett verzehrt werden. Spekulatius liegen in der Adventszeit sowieso immer irgendwo im Schrank herum, einen Rest Joghurt kann man auch noch irgendwo rauskratzen. Mehr braucht es auch gar nicht für dieses Dessert, das vom Zusammenspiel aus herber Süße und der dezenten Säure des Joghurts lebt. Den Weihnachtstouch liefern die Gewürzkekse.








