Cremige Kürbis-Tomaten-Knoblauchsuppe | Schlaraffenwelt - Expedition Genuss

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Gegen Herbstsonntags-Heißhunger: Kürbis-Tomaten-Knoblauchsuppe

 

Mal ganz ehrlich: Wenn im Herbst in deutschen Küchen der kollektive Kürbissuppenwahnsinn ausbricht und sich die orangefarbene Cremesuppe fast inflationär über Restaurants, Bars und Kneipen ausbreitet, fragt man sich schon manchmal, wo all die anderen Suppen so plötzlich hinverschwunden sind. Was ist mit der beliebten Thai-Kokos-Suppe, mit Tomatensuppe und Kraftbrühe? Die herbstliche Dominanz der Kürbissuppe ist wahrlich erschreckend. Doch es gibt einen simplen Grund für diesen temporären Suppenschwund: Man kann einfach nicht genug kriegen von der herbstlichen Farbe, vom samtigen Geschmack. Die Kürbissuppe ist nunmal der Inbegriff des Herbstes – und so kommen auch wir nicht an ihr vorbei. Doch wir wären nicht Schlaraffenwelt, wenn wir sie nicht in abgewandelter und noch raffinierterer Form auftischen würden würden, als all die anderen. Ha! Von David Seitz

Nach solch vollmundiger Ankündigung steigen natürlich die Erwartungen an unsere Kreation. Und damit sind wir schon beim ersten Problem: So ganz unser eigenes ist dieses Rezept nämlich nicht. So halb aber schon, denn von Mama abzugucken ist selbst für den besten Koch keine Schande, finden wir. Für mich persönlich bedeutet diese Suppe nicht nur Herbst, sondern auch Heimat. Nach der Schule, zum Abendbrot, als Mitternachtssnack nach durchzechten Nächten, als Katerkiller am nächsten Tag – sie ist und war eine Allzweckwaffe. Importiert aus einem kleinen Nest im Schwarzwald freuen wir uns also, euch diese fast schon traditionsreiche Variante der Kürbissuppe vorstellen zu dürfen.

Zutaten: 

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Tomate
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 große Kartoffel (mehligkochend)
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Liter Gemüsebrühe oder Gemüsefond
  • 30 ml Speiseöl
  • Salz und Pfeffer
  • Prise Zucker

Zubereitung:

Hokkaido aufschneiden und das Kerngehäuse entfernen, die Schale jedoch dran lassen. Zwiebel schälen und in grobe Stücke hacken, genauso Kartoffel und Karotte. Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. In einem Topf das Öl erhitzen, die Zwiebeln und den Knoblauch kurz anschwitzen und das Gemüse dazu geben.  Alles zusammen nochmals kurz anschwitzen. Tomaten schälen und entkernen.

Nach 5 Minuten die Gemüsebrühe zum Gemüse kippen, die geschälten Tomaten hinzufügen und mit offenem Deckel etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Sobald das Gemüse beginnt auseinanderzufallen, die Suppe mit einem Mixsstab pürieren und  mit einem Becher Sahne verfeinern. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und mit einem Klecks Creme Fraiche garniert servieren. Gut passt auch: Gehackte glatte Petersilie.

Wer sich die Mühe machen will, kann die Suppe ganz am Ende durch einen Haarsiep passieren – kostet zwar Zeit, führt jedoch zu einem deutlich edleren Gesamtergebnis! Generell gilt: Je höher die Power des Mixers, desto samtiger wird die Suppe.

 

2 Responses to “Gegen Herbstsonntags-Heißhunger: Kürbis-Tomaten-Knoblauchsuppe”

  1. AHHHH, wie lecker *___* will jetzt sofort das da haben!! :( :D

  2. tomateninsel sagt:

    Diese Kombi klingt toll!

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