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Video-Crashkurs: Messerschärfen am Wasserstein

 

Millionen, nein Milliarden abgehackte Fingerkuppen bestätigen es: Unscharfe Messer sind eine Gefahr für jeden Koch – und doch sterben die stumpfen Klingen nicht aus. Wer schon einmal mit einem frisch gescliffenen Messer gearbeitet hat, kennt zudem das wohlige Gefühl, das sich breit macht, wenn die Klinge ohne Druck selbst härteste Karotten entzweit. Wir wollen unseren Beitrag zum Siegeszug des scharfen Messers in deutsche Haushalte leisten und haben deshalb für euch einen kleinen Video-Crashkurs produziert, der zeigt, wie der Spaß am Schneiden in die Küche zurückkehrt. Von David Seitz

Das Video im Text:

Es ist das wichtigste Utensil für Köche – egal ob Profi oder Hobbykoch: Ein scharfes Messer. Eine Küche voller unscharfer Messer hingegen kann zum Horrorszenario werden. Denn schlecht geschärfte Messer sind nicht nur furchtbar nervig, sondern auch gefährlich und verursachen mehr Unfälle als scharfe Klingen. Dabei macht es nicht viel Aufwand, das eigene Messerset in Schuss zu halten – alles was man dafür braucht ist ein Schleifstein. Zu empfehlen ist zum Beispiel ein japanischer Wasserstein. Preis: Um die 25 Euro. Wie der Name schon verrät, funktioniert das Schleifen hier nur im Zusammenspiel mit Wasser, das während des Schleifvorgangs die Oberfläche des Steins bedecken sollte. Wer Zeit hat, weicht den Stein vorher 10 Minunten lang im Wasserbad ein. Nun setzt man das Messer auf der linken Seite des Wassersteins an an – so dass der Griff unten am Stein anliegt -  und zieht es langsam nach unten. Gleichzeitig wird das Messer sanft nach rechts geschoben. Der Winkel zwischen Stein und Messer sollte bei circa 15 Grad liegen, sofern es sich nicht um ein einseitig geschliffenes Messer handelt. Nach etwa fünf Durchläufen wird das Messer gewendet und in die andere Richtung abgezogen. Wichtig ist dabei zu beachten, dass beide Seiten gleichmäßig geschliffen werden – das heißt mit gleichem Winkel und gleichem Druck. Wenn das Wasser beim Schleifen beidseitig auf die Messerseiten hinaufläuft ist das Messer scharf genug und wird den altbewährten Tomatentest locker bestehen.

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