Er ist einfach nicht mehr wegzudenken aus unserem Alltag und sein Konsum ist bei weitem kein neuzeitliches Phänomen. Kaffee wurde bereits während des 16. Jahrhunderts nach Europa eingeführt. In den letzten Jahrhunderten wurde das Getränk immer beliebter, kein Wunder bei seiner aufputschenden Wirkung, die einer Gesellschaft wie der heutigen einen Teil Ihrer Rasanz verleiht. Kaffe putscht sie alle auf – den Business-Menschen, den Studenten, genauso wie die Omi. Das war jedoch nicht immer so.
Wir spielen ein kleines Spiel: Wie viele Lebensmittelskandale der letzten 10 Jahre fallen Dir spontan inerhalb von 30 Sekunden ein – ohne Google! Zeit läuft… ich bin auf vier gekommen: BSE, Dioxin in Eiern, EHEC und Gammelfleisch. Und Ich bin froh, dass ich nicht länger nachdenken muss, denn zumindest gefühlt schwelte in den letzten Jahren doch immer irgendein Skandal vor sich hin. So schlimm das für den Verbraucher auch sein mag – die mediale Präsenz von Ekel-Bildern hat auch dazu geführt, dass vielen Menschen klar wurde, wie abhängig sie eigentlich von den undurchschaubaren Strukturen der Lebensmittelindustrie sind. Seither – das ist die positive Seite der Medaille – versuchen Verbraucher immer häufiger die Verantwortung für ihre Ernährung wieder selbst in die Hand zu nehmen. Wie das geht? Hier einige spannende Selbstversorger-Ansätze. Von David Seitz
Du bist der unbestrittene Tortengott, türmst für dein Leben gerne sahnige Schichten und beerige Crèmes auf crunchy Böden und willst nun ein für allemal in den Kuchen-Olymp aufsteigen? Dann gibt’s genau zwei Möglichkeiten: Du investierst viel Geld in Deine eine eigene Tortenbäckerei oder aber Du fährst all den Ruhm mit nur einer einzigen Torte ein. Und falls es wider erwarten doch nichts wird, tröstet Dich vielleicht ein iPad-Mini. Wie geht das denn bitte? Einmal hier entlang!
Der Burger ist eine tolle Erfindung, denn er lässt dem Koch so viel kreativen Spielraum wie kaum ein anderes Gericht. Was man zwischen die zwei Weißbrot-Hälften klemmt, darf ohne Hemmungen jederzeit neu definiert werden. Unsere Burger-Kreation kreuzt Perlen der japanischen Küche und klassisch amerikanische Burger-Elemente, verbunden durch eine würzige Teriyaki-Mayonnaise. Von David Seitz
In unserer kleinen Reihe “Pimp my Brot” versuchen wir ein bisschen Abwechslung auf des Deutschen liebstes Lebensmittel zu bringen. Einer der Lieblings-Aufstriche dafür ist ohne Zweifel Frischkäse. Immer öfters begegnet man mittlerweile auch der italienischen Variante – Ricotta. Wie man diese leckere, allerdings gegenüber herkömmlichem Frischkäse recht teuere Spezialität ganz einfach und unglaublich günstig selbst machen kann, zeigen wir euch heute. Von Marcel Hajnal
Eigentlich braucht’s zum Kochen ja Zeit und Muße, doch nicht immer sind diese optimalen Bedingungen auch gegeben. Zum Beispiel dann, wenn sich am Sonntag Nachmittag noch ganz spontan Besuch ankündigt. Ungeplanten Raubüberfällen hungriger Gäste kann man jedoch ganz locker entgegenblicken, wenn man die folgenden beiden Rezepte im Hinterkopf behält. Mit ihnen lassen sich mit ein wenig Übung in 15 Minuten ein saftiger Kuchen und ein edles Himbeer-Sorbet zaubern. Das ist zwar keine Haute Cuisine, wird aber definitiv für beeindruckte Gesichter sorgen. Von David Seitz
Die Foodblogosphäre, das größte Kochbuch der Welt, wächst ständig und mit jeder Woche gesellen sich neue Werke hinzu. Rezepte, kulianrische Geschichten, Tests, Rezensionen u.v.m. Aus der mittlerweile unüberschaubaren Masse wollen wir künftig immer wieder kleine kreative Kirschen herausgepicken, die uns besonders positiv aufgefallen sind und die wir euch wärmstens empfehlen. Vollkommen subjektiv und willkürlich. Heute im Foodblog-Radar: Dirk beizt seinen ersten Lachs, Brotbacken ohne Mehl, Bärlauch-Sammeln mit Juliane und ein Kräuterbutter-Trauma in Genf. Von David Seitz
Als Foodblogger glaubt man ja gerne mal, man kenne sich bereits relativ gut aus, in der Welt des Geschmacks, der Lebensmittel und Zutaten – ein Irrglaube, zum Glück. Denn erfreulicherweise begegneten mir gerade in letzter Zeit in angenehmer Regelmäßigkeit Produkte, von denen ich noch nie gehört hatte und deren Charakteristiken für mich vollkommen neu waren. Diese Momente überzeugten mich wieder einmal davon, dass die Welt der Kulinarik niemals langweilig werden wird. Von meinen spannendsten Erlebnissen der letzten Wochen will ich hier nun berichten. Von David Seitz
Nicht erst seit unserer Kürbiswoche sind wir bekennende Fans dieses Gemüses. Natürlich sind wir daher permanent auf der Suche nach neue Sorten und Kreationen. Kürzlich ist uns erstmals der Spaghettikürbis begegnet. Spaghettikürbis? Zumindest sein äußeres Erscheinungsbild gibt noch keine Auskunft über den seltsamen Namen. Die namensgebende Eigenschaft verbirgt sich nämlich im Inneren der gelb-grün gestreiften Frucht. Gart man den Kürbis im Ofen, lässt sich das Fruchtfleisch ganz einfach aus der Schale löffeln und zerspringt dabei in viele kleine Fäden, die an Spaghetti erinnern. Von Marcel Hajnal
Begeisterte Gugl-Bäcker kennen das Problem: Der Hype um die kleinen Kuchenpralinen macht es kreativen Köpfen schier unmöglich, neue und noch nie gesehene Gugl-Variationen zu entwerfen. Die Kollektionen aus dem Hause Gugl alleine reichen schon von Marzipan-Feige bis Gewürz Dattel, ins Netz ergießt sich zudem eine fast schon inflationäre Fülle an Eigenkreationen. Wie soll man da denn noch etwas einzigartig Neues hervorbringen, fragten wir uns – und eigentlich lag die Antwort recht nahe. Wir füllten einfach mal keinen Kuchenteig in die kleinen Silikon-Förmchen. Stattdessen eine herzhafte Mischung aus Hackfleisch und mediterranen Aromen von getrockneter Tomate, Parmesan, Knoblauch und Zwiebel. Das Beste an unseren herzhaften Pralinen: Naschkatzen müssen in Zukunft nicht mehr bis zum Nachtisch warten. Von Kristina Abel










