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Der Ohrenschmaus #1 – Musik für den Magen

Kate Nash kocht Kürbissuppe, Coldplay tanzen beschwingt zum Erdbeer-Swing, die Strokes machen schlüpfrige Andeutungen mit Fruchtsaft, Jack Johnson backt entspannt ein paar Pfankuchen und Reel Big Fish gönnen sich mal eben ein Bierchen. 5 Songs in denen Esskultur und Musik eine harmonische Symbiose eingehen, die aber auch unabhängig von ihrem Bezug zur Kulinarik nett anzuhören sind.

Kleiner Hinweis: Das Urban Dictionary lehrt uns, dass “Juicebox” nicht immer mit Fruchtsaftbehälter übersetz wird. Das Video der Strokes lässt in dieser Hinsicht  nur wenig Interpretationsspielraum. Und ja, jetzt sollte man das Video wohl anschauen.

Indischer Chai-Sirup

 

Es ist Winter: Draußen ist es kalt, nass und trüb. Was gibt es da besseres als eine gemütliche Couch und etwas Heißes zum aufwärmen … aber was? Seit geraumer Zeit erfreut sich der Chai Tee oder Chai-Latte auch bei uns immer größerer Beliebtheit als Alternative zu Kaffee oder Tee. Die heiße Flüssigkeit mit dem Geschmack von Kardamom, Zimt, Ingwer, Nelken und schwarzem Pfeffer wärmt den Mund und die Speiseröhre, bis sie schließlich im Magen ein kleines Lagerfeuer entfacht, das noch glimmt, wenn der Becher schon längst geleert ist. Also ein perfektes Getränk für diese Jahreszeit!

Bier-Eis & Cola-Huhn: Die drei skurrilsten Rezeptfunde der Woche

 

Biereis? Cola-Huhn? Sauerkrautkuchen? Beim Kochen ist der Kreativität bekanntlich keine Grenze gesetzt, was viele Internetuser offenbar dazu veranlasst die Absurdität von Rezepten auf eine neue Ebene zu heben. Immer wieder stößt man beim Stöbern durch die unendlichen Kochforums-Weiten auf Kombinationen, die im Optimalfall Neugier, oft jedoch eher Verwunderung oder gar Ekelzustände auslösen. Letzteres liegt wohl vor allem an unseren festgefahrenen Vorstellungen dessen, was wir als “normalen” Geschmack und als “normale” Kombination von Lebensmitteln verstehen. Die folgenden fünf Rezepte dürfen also gerne zum Anlass genommen werden, die eigene kulinarische Grenze des guten Geschmacks mal bewusst zu überschreiten – drei bizarre Lebensmittelkombinationen, garantiert nicht von mir erfunden:

Sojasauce, Fischsauce & Co: Das asiatische Saucen-Mysterium

Die asiatische Küche ist so vielfältig, dass man sie nur schwer in wenigen Worten erklären kann. Dennoch haben die verschiedenen, lokal gefärbten Küchen eine länderübergreifende Gemeinsamkeit – der Einsatz von einigen charakteristisch-asiatischen Saucen. Viele davon haben sich zum Inbegriff der chinesischen, thailändischen, vietnamesischen oder japanischen Küche entwickelt – weit über ihr Ursprungsland hinaus werden sie genutzt. In der Speisekammer des Durchschnittseuropäers stehen Sojasauce & Co. sinnbildlich für eine gemäßigte Dosis Exotik. Gut kontrollierbar, gefangen in der Flasche und jederzeit bereit, eine wohl dosierte Prise Fremdheit ins Essen zu manövrieren. Doch wie entsteht die braune Brühe in der kleinen Flasche eigentlich – und welche Bedeutung hat sie in Asien? Und: Welche verborgenen Schätze der asiatischen Saucenlandschaft warten noch darauf vom europäischen Gaumen entdeckt zu werden?

Die Rolle des Schicksals: Durch Zufall zum Sushi-Chefkoch

 

Wenn Arbie Bergonio den klebrigen Reis auf dem Algenblatt vor sich verteilt bewegen sich seine Hände wie von Maschinen gesteuert. Kurze, geschmeidige Bewegungen gehen fließend ineinander über – in wenigen Sekunden ist das Blatt mit einer gleichmäßigen Reisschicht bedeckt. Die Handgriffe wirken routiniert, wie von meisterhand, so als ob er nie etwas anderes gemacht hätte – doch der Schein trügt.

Lebensmittelmanipulation mit Pinsel und Pipette: Besuch beim Foodstylisten

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Wer ein Kochbuch aufschlägt will schöne Bilder sehen. Wer Maggi-Tüten kauft tut das, weil das Bild vom Makkaroni-Auflauf so verdammt lecker aussieht. Der Mensch lässt sich gerne von schönen Bildern verführen. Doch hinter den aufwändigen Lebensmittel-Kunstwerken steckt harte Arbeit. Für das perfekte Arrangement geht schnell ein Tag drauf. Andreas Miessmer, Spitzenkoch und Foodstylist nimmt sich viel Zeit für seine Produktionen. Das muss er auch, denn er verzichtet vollends auf chemische Hilfsmittel. “Das machen nur die Paradiesvögel im Fernsehen sagt er.” Für FOCUS Online habe ich ihn einen Tag lang begleitet.

Video Spezial: Mango-Kaki-Lassi mit Ingwer und Zimt

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Wer in Indien eine Bhang-Lassi bestellt und anschließend fröhlich-überrascht von einem berauschenden Drink redet, hat gerade Bekanntschaft mit einer indischen Spezialität gemacht. Lassi – normalerweise ein fruchtiger Joghurt-Frucht-Shake – wird bei dieser Variante zusätzlich mit getrockneten Cannabisblättern- und Blüten versetzt. Meine Version der Lassi enthält zwar auch spezielle Gewürze, beschwört jedoch höchstens geschmackliche Rauschzustände hervor. Kaki und Mango bildern die tropische Frucht-Basis, Joghurt bringt den Frische-Kick, Zimt und Ingwer sorgen für die harmonische Gewürz-Note im Abgang. Das ganze Rezept in nur drei Minuten gibt’s im Video Spezial!

Warme Gedanken im Winter: Eine kleine Grill-Typologie

 

Was spricht eigentlich gegen Grillen im Winter? Der Grill steht schließlich auf Stelzen und ragt aus dem Schnee heraus, Essen kann man auch in Winterjacke und um kalte Getränke braucht sich niemand mehr zu kümmern.  Kein Schweiß, keine Wespen, kein Gerangel um den besten Grillplatz. Und doch wird sich die Winter-Grill-Variante wohl nie durchsetzen. Deshalb blicken wir schonmal voraus in Richtung Sommer. Die Ausgangslage ist fast immer die selbe: Gutes Wetter, Hunger, Durst, Lust auf Geselligkeit und ein funktionierender Grill. Doch in der Herangehensweise an das Grillen kann man erhebliche Unterschiede feststellen. Die Menschen, die sich Abends um das bruzzelnde Grillgut versammeln sind alles andere als ein homogener Haufen Grillfreaks. Wenn die Sonne dem Horizont entgegendriftet kommen sie zusammen. Eine kleine und nur begrenzt ernstzunehmende Typologie vom Grillplatz soll 5 Grilltypen und ihre Verhaltensweisen erklären.

Edamame: Der japanische Snack zum Feierabendbier

Zugegeben, es klingt reichlich unspektakulär wenn man davon schwärmt einen Snack-Ersatz für Chips und Cracker gefunden zu haben und dann mit grünen Hülsenfrüchten um die Ecke kommt. Doch diese grünen Bohnen aus Japan, haben es in sich. Genauer: In ihrem Inneren verstecken sich hellgrüne Sojabohnenfrüchte, die zwar nicht satt machen aber verdammt lecker schmecken und – Überraschung – auch definitiv nicht so auf die Rippen schlagen wie in fett gebadete Kartoffelscheiben. Vergesst Kohlrabisticks und Möhrenhäppchen fürs gute Gewissen: Fertig machen für die Revolution des Sofa-Snacks: Hier kommen Edamame!

Insider-Tip: Thai Magie – das billigste Sushi in München

 

Sushi macht süchtig! Das weiß jeder, der schon einmal in den Genuss von guten Sushi kommen durfte. Das große Problem mit der Sucht tritt jedoch in dem Moment auf, in dem die finanziellen Mittel fehlen – und Sushi ist nunmal sauteuer. Wie glücklich war ich da, als ich die Sushi-Lage in München sondierte und auf einen kleinen Laden stieß, der es mir ermöglicht meiner Sushi-Lust zu fröhnen, wann immer sie mich überkommt. Ohne massiven Geldschwund und vor allem: ohne Angst vor Magenkrämpfen.

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